Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Erzbistum Paderborn – ein sozialer Lerndienst für Engagierte (m/w) in allen Generationen!

Es ist eine Zeit der persönlichen und vielleicht auch der beruflichen (Neu)-Orientierung. Soziale Bildung, Praxis und Befähigung zur Reflexion der Praxis, Kompetenzenerwerb im persönlichkeitsbildenden, sozialen, fachlichen und (inter-) kulturellen Bereich sind wesentliche Ziele im BFD. Er bietet Lernfelder für die Auseinandersetzung mit dem christlich-caritativ-kirchlichen / dem eigenen Welt- und Menschenbild. Das Lernen der Generationen und zu betreuender Menschen  mit- und voneinander, das Sammeln, Weitergeben und der Austausch von  Lebenserfahrungen und Erwartungen, den Freiwilligen bieten sich viele Möglichkeiten. Individuelle Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und praktisches Engagement gehören im BFD zusammen: Einsatz und Engagement für das Allgemeinwohl, für konkrete Menschen in Familie, Gesellschaft, Caritas, Kirche und ihre Einrichtungen / Dienste mit konkreten, interessanten Angeboten und Aufgaben – der BFD bietet vielfältige Auswahl. Sie erhalten Unterstützung durch qualifizierte fachliche/pädagogische Anleitung/Begleitung innerhalb der Einsatzstelle. 25 Bildungstage in externen Begleitseminaren (davon 5 Tage politische Bildung) sowie ein qualifiziertes Dienstzeugnis gehören zum Standard im Bundesfreiwilligendienst (siehe auch: Rubrik Spezifikum).
Jetzt mitmachen! Mit- und voneinander lernen im wahren Leben!

Alter

Untere Altersgrenze: Erfüllung der allg. Schulpflicht  (in NRW in der Regel 16 Jahre); nach oben keine Altersgrenze

Dauer des Einsatzes

6, 12 (Regelfall) und 18 Monate sind möglich;
pro Woche: 38,5 bis 40 Std. Vollzeit (abhängig von Einsatzstelle/Tätigkeit) sind Pflicht für alle unter 27 -Jährigen; mindestens 20,5 Std. für über 27-Jährige.

Einsatzorte

Erzbistum Paderborn

Einsatzbereiche

bei Caritas und Kirche: Kinder- u. Jugendhilfe (z.B. Integrative Kindergärten, Förderschulen, Jugendbildung/-arbeit, Familien, Jugendbildungsstätten, Jugendverbände), Altenhilfe (z.B. Altenheime/-zentren; Pflegedienste; Hospize; Mehrgenerationenhäuser; Sozialstationen; Mobile Soziale Dienste), Gesundheitshilfe (z.B. Krankenhäuser / Kliniken), Behindertenhilfe (z.B. Wohn-, Freizeitbereiche u. Werkstätten für behinderte Menschen, Individuelle Begleitung schwerstbehinderter Menschen (ISB)), Integration (z.B. Integrationsdienste), Sonstige (z.B. Pfarrgemeinden)

Einsatzbeginn

Monatlich. Bewerbung bei der Einsatzstelle und Abschluss einer schriftlichen Vereinbarung; Probezeit: 6 Wochen

Vorbereitungszeit

nicht verpflichtend, aber sehr empfohlen: „Schnuppertage“ in einem Einsatzort

Spezifikum

Der BFD ist vergleichbar einem öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsstatus. Das Engagement im BFD kann im Abstand von 5 Jahren wiederholt werden.
Die Anzahl der Bildungstage für ältere Freiwillige (ab 27 Jahre) beträgt 1 Tag/pro Dienstmonat.

Geld-/Sachleistungen

Monatliches Taschengeld; Kindergeld bis 25 Jahre (bei Anspruchsberechtigung); die komplette Sozialversicherung übernimmt die Einsatzstelle zu 100%; Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung oder entsprechende Geldersatzleistungen sowie sonstige Leistungen, z.B. Fahrtkosten, nach Vereinbarung. Alle Leistungen werden in einer schriftlichen „Vereinbarung“ festgelegt.

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